Magdalena Neuners letztes Quentchen zum Erfolg
Die Olympia-Siegerin redet nicht viel über mentales Training - sie macht es!
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (heutige Ausgabe) deutet Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner den Anteil an, den sie dem mentalen Training an ihrem Erfolg zurechnet.
Offensichtlich hat sie – wie auch viele meiner Klienten – die Erfahrung gemacht, dass mentales Training häufig unterschätzt und kritisch beäugt wird: “Ich möchte vermeiden, dass die Leute, die mentales Training belächeln, ihren Senf dazugeben”, so die Biathletin zur Sonntags-FAZ. Um dem entgegenzutreten, verzichtet sie in dem Interview auf den Versuch, Mentaltraining mit wenigen Worten zu erklären.
Nichtsdestotrotz macht sie deutlich, was das mentale Training ihr gerade in der Olympia-Vorbereitung gebracht hat: “Sicherheit, Selbstvertrauen, die nötige Kraft, den Willen, den Glauben an sich selbst, mit sich im Reinen sein”, so die 23-Jährige.
Mit der Aussage, die körperliche Fitness sei natürlich das A und O, das mentale Training jedoch “das letzte Quentchen zum Erfolg”, bringt Magdalena Neuner die Wichtigkeit des mentalen Aspekts auf den Punkt: Gute bis sehr gute sportliche Leistungen sind sicherlich mit Fitness- und Techniktraining allein zu erreichen. Für eine wirklich herausragende Performance hingegen braucht es das Quentchen mehr – das Ausdauer- und Krafttraining für den Kopf!
“Es wird wohl noch heftiger”
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 21. Februar 2010
